Das Schöne

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Ich sehe viel und das ist nicht nur das Leid,
auch unfassbar schönes umgibt mich,
zwar bin mir bewusst, manche ständige Wunde heilt nicht einmal die Zeit,
doch ändert das nicht meine Sicht auf die Welt und das Schöne an sich.

Fällt es auch manchmal schwer,
sehe, höre und rieche vieles das ich besonders find,
es zaubern die kleinsten Dinge doch ein Lächeln hervor
und so weicht, ob nun kurz oder lang die Trauer geschwind.

Der Geruch von frischem Gras um die Nase weht,
plötzliches Zwitschern um mich herum,
mein felliger Freund neugierig auf den Hinterbeinchen steht,
würd ich das nicht bemerken, es wäre traurig und dumm.

Freud und Leid sie wechseln sich ab
und überwiegt das Dunkle auch leider oft,
es gibt genug Liebe und Schönes, das ich um mich rum hab,
heiße nicht umsonst Hoffnung, denn ich bin die, die immer hofft.

Danke, dass es euch gibt!!! Fuchs, Mama, Papa & Snoopy 
Und all das andere Schöne!!

Schluss

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Schlucke all den Mist,
ertrage Sätze, Blicke und Verhalten von so manchem dort und hier,
habe innerlich schon so oft die weiße Flagge gehisst,
meine Seele sie jault gequält wie ein verletztes Tier.

Will das nicht mehr dulden,
es reicht jedem Teil, jeder Faser von mir,
diese Wende die scheine ich ganz allein mir selbst zu schulden,
vorbei die Zeit, in der ich euch mein Ich häppchenweise servier.

Ich hasse das Nett sein und geforderte Lächeln, wenn ich andere seh,
funktionieren und handeln sind ein Muss,
dabei sieht niemand, dass ich innerlich allein schreiend hier steh,
doch mit all dem ist nun hoffentlich bald Schluss!

Mehr als nur irgendein Geschwisterband

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Für Bastus – meinen Bruder


Ähnlichkeit liegt im Auge des Betrachters das ist klar,

dieser Mix ist so identisch und doch verschieden,

manchmal staun ich wie gleich wir denken, das ist wahr,

in meiner Gegenwart musst du dich niemals verbiegen.

Haben meist nicht viel Zeit zusammen, das stimmt,

denn jeder lebt sein eigenes Leben vor sich hin,

doch ist dann mal welche da, sind es selbst die kleinsten Momente aus denen man etwas gewinnt,

du bist mein kleiner Bruder und dass es dich gibt, verleiht meinem Leben noch so viel mehr Sinn.

Wenn wir uns sehen,

sei auch noch so viel Zeit vergangen,

das spielt keine Rolle, denn über Kilometer hinweg werd´ ich ewig fest an deiner Seite stehen,

und daher fühlt es sich an, als hätten Bruder und Schwester erst gestern miteinander abgehangen.

Verstehen einander auf unsere ganz eigene Art,

wissen was der andere meint,

unglaublich viel Vertrauen ist hier vorhanden und ich finde dass das einiges offenbart,

bei uns ist es das Blut gemeinsam mit dem Herzen das uns eint.

Was ich sagen will ist nur dies:

Bastus für dich begeh ich jeden Kampf, das ist dir doch klar,

du bist einer der wenigen, für die ich die Hölle gefrieren ließ,

wie dieser eine Satz es sagt: ist auch alles andere fort, wir sind füreinander da.

Soviel Meer

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Es strömt nach vorn,

dann fließt diese Naturgewalt zurück,

beides mal träge und mal ist die Wucht ganz enorm,

mehr braucht das Meer nicht zu seinem Glück.

Die Farben sie ändern sich im Nu,

von grün zu schwarz oder blau,

genauso wechselhaft ist auch seine Stimmung, das kommt noch hinzu

das alles ist so schön, dass ich meinen Augen kaum trau.

Unendlich tief und vollkommen unbekannt,

kennen nur Bruchteile des Ganzen,

verborgen bleibt all das was nie vom Menschen benannt,

im Schutz der nassen Nacht liegen zwischen uns unendliche Distanzen.

So soll das auch bleiben,

völlig unberührt und frei,

denn nicht alles auf der Welt muss sich uns zeigen,

ich hoffe, dass es dort unten auf ewig so sei.

Traumwelt

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Halte die Augen geschlossen und für einen kurzen Moment wird die Welt verdunkelt,
langsam erscheinen Gedanken und Bilder direkt vor mir,
erst dezent, dann hell funkelnd,
lasse mich treiben in meinem eigenen Jetzt und Hier.

So vieles, dass mich beschäftigt und nicht lässt los,
Kleinigkeiten im Alltag oder besondere Dinge, beides nimmt mein Verstand sich nun,
formt und streckt sie, erschafft neue Eindrücke, manche skurril, manche total famos,
in meinen Gedanken kann ich einfach alles tun.

Drifte in dies Nichts, das den Schlaf bewacht,
gebettet in diese stets neuen Träume,
umhüllt von der Nacht,
auf das ich keinen Moment dieser schimmernden Welt versäume.

Sehe hier das, was mich bewegt,
manche Albträume jagen hinter mir her,
doch hier treffe ich auch jene, die ich verlor, die Liebe zu ihnen nie vergeht,
so bin ich dankbar, hier ihre Nähe zu spüren und zwar sehr.

Gewidmet Opa, Oma und Opa

Eigenes Dunkel

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Gefühle toben wie wild in mir,
äußerlich lächle ich und wirke froh,

tief drinnen allerdings kämpft mein Ich gegen das Dunkle hier,
die Seele brennt dann Tag und Nacht lichterloh.

Im Inneren bin ich oft am Fechten gegen dieses Es,
will ihm nicht nachgeben, denn sonst würde ich mich noch viel mehr verbiegen.

Damit ich mein wahres Selbst nicht vergess‘,
muss ich zumindest in kleinsten Kriegen siegen.

Beim Gang die Straße entlang sieht jeder nur eine junge Frau,
unscheinbar, mit Rehaugen und lockigen Haar.

keiner ahnt die Dämonen, die mich peitschen bei jedem Schritt,
nur ich sehe sie, wenn ich in Fenster und Spiegel schau,
die Wahrheit ist, diese beiden Teile sind da.

Ewig du und ich

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So vieles was mein Verstand ersann‘

verblasst, denn niemand wird für immer leben.

Doch was ich auf ewig kann,

das ist dem Einen, meinem Mann, meine ganze Liebe geben.

Hoffentlich erkennt diese Wahrheit jeder für sich, ob Mann oder Frau,

wenn auch alles andere geht,

eins weiß ich ganz genau,

diese Liebe bleibt, denn sie ist das, was im Herz geschrieben steht.

Ein Lächeln gibt soviel Kraft,

deine Nähe tut unglaublich gut,

Ein Blick, eine Berührung hat so unendlich viel Macht,

so tiefe Gefühle strömen auf mich ein wie eine Flut.

Lasse dich in Herz und Seele ein,

bereue nicht eine Sekunde und das ist nicht erfunden,

mit dir kann ich nicht anders als eins zu sein,

Du und ich wir sind vollkommen verbunden.