Ewig du und ich

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So vieles was mein Verstand ersann‘

verblasst, denn niemand wird für immer leben.

Doch was ich auf ewig kann,

das ist dem Einen, meinem Mann, meine ganze Liebe geben.

Hoffentlich erkennt diese Wahrheit jeder für sich, ob Mann oder Frau,

wenn auch alles andere geht,

eins weiß ich ganz genau,

diese Liebe bleibt, denn sie ist das, was im Herz geschrieben steht.

Ein Lächeln gibt soviel Kraft,

deine Nähe tut unglaublich gut,

Ein Blick, eine Berührung hat so unendlich viel Macht,

so tiefe Gefühle strömen auf mich ein wie eine Flut.

Lasse dich in Herz und Seele ein,

bereue nicht eine Sekunde und das ist nicht erfunden,

mit dir kann ich nicht anders als eins zu sein,

Du und ich wir sind vollkommen verbunden.

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Leid und Lachen

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Eines Tages werd ich’s besiegen,

gegen sich selbst geht zuende der Krieg,

der Angst und dem Grauen werd ich dann nie wieder erliegen,

trotz Narben und Wunden erringe ich letztendlich den Sieg.

Lachen trotz seelischem Leid,

meine ganz persönliche Lektion im Leben an jeden Tag so gut ich es vermag,

das lernt man auf diesem Weg mit der Zeit,

webe mir aus Wörtern mehr und mehr ein schützendes Kleid, dass ich stets bei mir trag.

Niemals aufgeben ist zwar oft unendlich schwer,

kostet viel Kraft und Müh‘,

doch gewinnen will ich diesen Kampf so sehr,

dass ich innerlich vor Feuer glüh‘.

Passieren im Leben auch noch so viele schwere Dinge,

so wiegen dagegen all die kleinen Freuden umso mehr.

Wenn ich einfach bei meinen Lieben bin oder ein Lächeln von ihnen erringe,

so genieße ich jeden schönen Moment und dadurch das Leben sehr.

Wahres Ich

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Stehe mitten auf einem einsamen Weg,

langsam bin ich von Nebel umgeben,

klebrig und kühl,

an diesem Ort, so verlassen und weit wie ein Steg

er berührt mich mit tausend Händen aus Regen.

Schließe die Augen und horche in mich hinein,

nun da ich die innere Stille genieß,

bin für den Moment vollkommen mit mir allein,

an dem Ort wo ich auf mein wahres Ich stieß.

Spüre in mir das reine Leben,

Bin wach und klar wie nie zuvor.

Spanne die Flügel und lasse sie unter meinem Feuer erbeben

und so fährt die Flammensäule brüllend empor.

Bereit die Kraft zu nutzen, die durch meine Adern fließt,

ein Gefühl von dem man sonst oft in Romanen liest.

Es kommt mir vor als müsse diese Glut für andere sichtbar sein,

zwar nicht jede meiner Empfindungen,

aber schon ein leichter Feuerschein,

verborgen hinter dem Rehblick

und doch weder unscheinbar noch winzig klein.

Unvergessen

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Seit du von uns gingst,
ist mir dein Verlust so schmerzlich klar

und doch spür ich dich,
deine Seele ist der Meinen weiter nah.

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An manchen Tagen fehlst du leise und sanft,
dann wieder schlägt der Verlust kraftvoll zu, sodass sich alles verkrampft.

Es ist, als würde dein Herz durch all das still weiterschlagen,
eine Welt ohne den Gedanken an dich könnt ich nicht ertragen.

Bist an meiner Seite,
spüre es, dieses Gefühl, dass deine Liebe mich trotz allem leite.

Vergangen ist nur, was vergessen wird,
doch bei dir ist das unmöglich, denn mein Herz liebt dich ewig, unbeirrt

Regen (ge)bogen

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​In leuchtenden Farben erscheint er im Nu‘, 

durch Tränen und Lachen des Himmels kommt es hierzu.                          

Verschönert den Horizont mit all seiner  Pracht,            

nicht umsonst wurden Märchen über seine Enden erdacht.

                                                              

Siehst du ihn dort oben, 

erfreu dich daran, 

welch schillernde Dinge die Natur nur schaffen kann.

Ein Zeichen der Hoffnung so dezent und schön im Licht, 

das sich im Regen zum Trotz in den schönsten Tönen bricht.

Xanthos – Das Ende

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​Steine sind etwas besonderes, stark,  ein Mineral, sie wandeln sich, altern und können sogar wandern. 

 Und so wie die Jahre vergingen, 

so ging Xanthos mit ihnen. Ob aus Fleisch und Blut oder in anderer Zeit aus Stein. 

Es hatte so manche Veränderungen gegeben. Seine Einsamkeit hatte ihn fast wahnsinnig gemacht,  denn nach all den Jahrhunderten hatte die Begegnung mit einem einzelnen kleinen Jungen alles für ihn verändert. Plötzlich war ihm die Leere an seiner Seite wie ein riesiges Loch vorgekommen. 

Doch nicht nur für den Löwen war dieses Treffen voller Nachhall.    

Arvo war an jenem Abend heim gegangen und führte sein Leben von da an ein klein wenig anders weiter.                   

Er ging natürlich weiterhin mit seiner Familie in die Kirche, machte seine Aufgaben und half seiner Mutter, wann immer es zwischen Lernen und Schule möglich war. 

 Abends jedoch, besonders als er größer wurde, lief er so schnell es ging zum alten Krankenhaus und stieg hinauf zu dem alten Wächter. 

Arvo hatte all die Jahre ein klares Ziel vor Augen. Ja,  nach wie vor wollte er Priester werden und in der Kirche der Gegend arbeiten, den Menschen helfen.  Gleichzeitig hatte er aber vorallem einen besonderen Gedanken im Kopf,  der einst auf dem Dach bei Xanthos entstanden war. 

Diesen setzte er dann auch um. 

Kaum das er seine Priesterweihe geschafft hatte, trat er sein Amt an.

Zwei Dinge tat er nach der ersten Predigt.                                                

Zum Einen zog er ins Pfarrhaus der Gemeinde ein und zum Anderen holte er seinen treuesten und ältesten Freund an einen Ort,  der diesem zustand, seiner wahrlich würdig  war.
So wachte Xanthos fortan vom Sims einer riesigen Kirche aus über die Umgebung.

 Und über seinen liebsten Menschen,  Arvo.

Xanthos Teil 4

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​Kaum hatte er Xanthos entdeckt, lief der Kleine lächelnd zu ihm und sagt:

 „Katze,  schau mal“.     

Ein Lächeln huschte über das pelzige Gesicht des Löwen,  als er den Kopf senkte und sich von seinem Besucher an der Mähne zu dessen Bau führen ließ.  

Stolz zeigte der Junge ihm jede Kleinigkeit und setzte sich dann neben seinen neuen Freund. 

Irritiert von dem kleinen Menschen an seinem Fell fragte Xanthos ihn,  wie er  denn hieße.  Ohne von den riesigen Tatzen vor ihm aufzublicken aufzublicken, antwortete dieser “ Arvo“. 
„Gut Arvo, es war toll ,  dass du hier gewartet hast,  aber nun musst du schnell nach Hause. Deine Eltern vermissen dich bestimmt schon. “
Der Junge sah nachdenklich zu Xanthos auf und nickte dann zustimmend. 
Nachdem er sich mit der Umarmung eines riesigen Vorderbeins von ihm verabschiedet hatte, lief Arvo munter hinaus und verschwand rasch um die nächste Straßenecke. 

Der Löwe wachte von den Dächern aus über seinen sicheren Heimweg und kehrte dann in sein eigenes kaltes Zuhause zurück. 
Während er auf dem Sims des Gebäudes saß und einen letzten Blick auf die Stadt warf,  dachte er wie passend doch der Name des Kleinen war. Arvo bedeutete in alter Zeit wertvoll. Mit diesem Gedanken wurde Fell zu Stein.
Regen perlte  von den Scheiben  und malte Staubblüten in den Dreck von Wochen,  wenn nicht gar Monaten. 

 Seit Tagen rührte sich der große Löwe kaum von seinem Platz.

Doch das war auch nicht nötig,  denn die Gegend ringsum war wie ausgestorben. 

Bis auf einige fette Ratten und  hin und wieder einem Obdachlosen auf der Suche nach einem Schlafplatz war keine Seele zu sehen oder auch nur zu hören. 

So hatte Xanthos genügend Zeit, sein langes wachsames Leben zu bedenken. 

Nicht, dass er es bereute,  es so zu führen,   nur  wollte er nicht länger einsam sein.