Monat: Februar 2013

Heide – 1. Teil der Geschichte

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Heide

 

Die alte Dame hatte schon immer hier gewohnt.

Nicht weil es ihr gefallen hätte, sondern weil sie, wie ihre gesamte Familie vor ihr, an dieses Haus gebunden war.

Sie lebten hier, kümmerten sich um das Gelände und achteten auf die Geheimnisse des Hauses. Soweit sie ihnen bekannt waren.

Seit Generationen war dies so.

Sicher,  es war normal, das hier auf dem Land die Familien unter sich blieben und auch dem Familienbesitz treu blieben,  aber war es doch etwas ganz anderes. Sie mussten es tun.

Heide lebte seit Jahrzehnten allein in diesem Gemäuer. Ihr Sohn war, sobald er achtzehn wurde, ausgezogen. Um zu studieren und etwas aus seinem Leben zu machen. Doch beide wussten, das es eher eine Flucht vor diesem Ort gewesen war.

Sie konnte es ihm nicht verübeln und doch versetzte es ihr einen Stich.

Hören tat sie von ihm seit langem nichts, wenn man die Karten zu Weihnachten und ihrem Geburtstag außen vor ließ.

Was Heide wirklich verletzte war, dass ihr bewusst war, das sie Ihren Jungen wohl nicht mehr wiedersehen würde. Denn er würde niemals wieder einen Fuß in sein Geburtshaus setzen wenn er nicht gezwungen war und ihr war es nicht möglich zu gehen.Grausam.

So erledigte sie ihre Aufgabe und blieb bei dem alten Haus.

Und sie machte ihre Arbeit gut.

Heide war zwar alt, aber das hinderte sie an so gut wie nichts.

Weder am Pflegen des riesigen wilden Gartens, noch am Fernhalten von Besuchern oder  am Putzen der 2 Zimmer, die sie im Hause nutzte.

Bis zu diesem einen Tag, an dem ihr auf der Treppe schwindelig wurde und sie ins Stolpern geriet.

Ihr war klar, dass sie sich nicht würde fangen können.

Diesmal würde ihre Kraft nicht reichen.

Das Letzte was sie fühlte war Angst.

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Gefühlswelten

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Gefühlswelt 1

Beobachte die Umgebung

Fasziniert und abgestoßen

Menschen lachen, weinen, schreien.

Einsam oder gemeinsam.

Wie man sich selber sieht?

Verzerrte Bilder aus Angst vorm wahren sein.

Schaue in den Spiegel und frag mich wer soll ich sein

waechter-der-nacht-5

Rambo – sein Leben mit mir – 1.Teil

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Rambo

Sein Leben mit mir

Ist dies eine weitere Geschichte über einen supertollen, hochbegabten Hund oder eine Kriminalfälle lösende Katze?

NEIN.

Meine Geschichte handelt von meinem Kaninchen. Und das ist in vieler Hinsicht cleverer und liebevoller als so mancher Flohträger.

Denn Rambo macht seinem Namen alle Ehre.

Aufbauen

Wenn ich wiedermal in ein Loch abrutsche, das dem San-Andreas-Graben Konkurrenz machen kann, dann klettert mein Kleiner mir nach, legt sich neben mich und leckt meine Hand und meinen Hals.

Was tausendmal mehr hilft als „lass dich nicht hängen“ oder „mach was dagegen“.

Er weiß was ich brauch, und das gibt er mir auch.

Denn nichts baut mich mehr auf, als mein geliebter Hoppel, der sich auf meine Brust kuschelt und knackert. (Für alle Nicht-Ninianer, das bedeutet, dass er fühlt sich wohl fühlt)

Unser Anfang – Liebe auf den ersten Blick

 

Jeder durfte ein Kaninchen haben, Basti den kleinen Widder Bärchen und ich meinen Schecken Rambo <3. Gleich nach der Abfahrt aus dem Tierheim wurden die beiden Mümmler nach Hause gebracht.

So, und nun ein Tipp an alle für den ersten Tag mit eurem Kaninchen: Hört auf eure Mutter und nehmt ihn nicht mit ins Bett.

Denn da der kleine Herr mal musste, wurde es schnell ungemütlich dort.;-)

Aber seitdem ist er stubenrein ohne Ende

Und das glauben mir die Leute nie, wenn ich erzähle, dass er frei rumrennt, sobald ich daheim bin. Aber so ist es. Er geht aufs „Klo“ wenn er muss.

Soviel zu Haustieren und Sauberkeit. Denn kenne genug, denen „die Katze in die Wanne kackt“, wenn man es mal so drastisch sagen darf.

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