Monat: Juni 2013

Wahre Albträume

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Bedeckt mit kaltem Schweiß wachte Tom auf. Er lag mitten in seinem alten Zimmer und der Wind hatte den Raum vollkommen ausgekühlt. Der eiskalte Holzboden tat weh bei jeder Berührung.

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Eine enorme Zunge schlabberte ihm durchs Gesicht und das dazu gehörige riesige Tier kletterte auf ihn und schien sich regelrecht verkriechen zu wollen.

Draußen wurde es langsam hell, also  musste er lange ohnmächtig gewesen sein.

Was war nur passiert. So sehr er auch versuchte, sich zu erinnern, ihm viel nichts ein.

Die Angst, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet hatte, schlich sich wieder an.

Zitternd schleppte er sich ins Erdgeschoss und kletterte umständlich in die altmodische Wanne, um sich zu duschen und einen klaren Kopf zu bekommen.

So sehr er auch versuchte, sich die letzte Nacht zusammen zu reimen, es fehlten ihm Stunden an Erinnerungen.

In der Stadt brauchen die Leute für so was teure Drogen versuchte er sich aufzuheitern.

In seiner Heimat dagegen erlebte man die Alpträume wahrhaft, auch wenn man sich oft nicht daran erinnern konnte.

Letzteres war ein Segen.

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