Monat: April 2014

Liebende Schatten

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Jeder fühlt sich manchmal allein,

manch einer oft, so einsam scheint er zu sein,

doch gibt es in jedem Leben,

Menschen und andere Wesen,

die einem ihre ganze Liebe geben.

Gehen sie auch von uns,

so ist man nicht allein,

denn sind sie ein Teil von dir,

so sind sie dennoch immer hier.

Erinnern wir uns an sie und ihre Taten,

so sind dies wahre Liebesgaben.

Denn wirklich fort ist nur der, den wir vergessen,

und dies liegt vollkommen in unseres Herzens Ermessen.

Drum gram´ dich nicht und liebe sie

Auch wenn sie lange fort,

denn sie wachen über dich,

an diesem kleinen Hort

tief in deiner Seele,

schütze sie und geb´ drauf acht

ich tu es auch, mit aller Macht

 

Bild

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Besonderes

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Diese kleinen Augenblicke genieße ich

Minuten oder auch Stunden mit ihnen zu verbringen

Zu lachen oder gemeinsam zu schweigen bei einfachen Dingen

Ihre Nähe zu spüren und froh zu sein

ist ein Geschenk und dabei alles andere als klein

Machen mich glücklich,

ob kurz oder lang

In der Zeit mit den Dreien wird mir nicht bang

Ich bin froh, frei und wirklich Ich,

denn sie kennen mich und drängen nicht

Mein Bruder ist mein heller Stern,

er gibt mir Mut – auch aus der fern´

Mein Vater ist ein tapferer Mann,

Reibung zeigt, wie ähnlich ich ihm seien kann

Meine Mutter hat ein Herz aus Gold,

diesem Steinbock ist die Familie hold

Ich danke euch, dass es euch gibt

Ohne euch wäre ich nicht vollständig ❤

normal(es) Leben

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Denkst du auch mal drüber nach

wie das wohl wär normal zu leben

angepasst und stetig

Dem Schicksal nicht dauernd Widerworte zu geben

offen zu sein,

Sonne im Herzen

und nicht nur  stets in die grauen Wolken zu schrei´n

Banale Dinge wichtig zu finden,

normalen Kummer niederzuringen

und sich nicht an Ängste und Leid zu binden

Ganz anders zu sein

Ein neues Ich mir selber zu geben

liegt nicht in meiner Hand,

so nehm ich dieses und versuch es zu leben

vielleicht hilft mir dabei der eine kleine Teil,

der Gesunde, der Verstand

und macht mich doch noch irgendwie heil

 

Endlose Endlichkeit

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Er spürte nicht, wie das Dunkel in ihn sickerte.

Langsam. Tropfen für Tropfen, wie aus einem undichten Wasserhahn drang es in sein Unterbewusstsein ein.

Noch bekam er davon nichts mit. Zumindest nicht allzu viel.

Ihm war nicht bewusst, dass er vollkommen zu seiner anderen Seite gewechselt hatte.

Tom saß im Dunkeln und starrte vor sich hin.

Um ihn herum war es still.

Ein kleiner Lichtschein fiel von drei alten Kerzenstumpen im Flur auf die Küchentür.

In der Küche war das Blut von Hector längst getrocknet und färbte den Boden rotbraun.

Die große Lache rund um das Tier, wie auch die Spritzer und Flecken an den Wänden, verströmten noch immer einen starken Kupfergeruch.

Durch den Flur zogen sich dunkle Fußabdrücke, bis hin zum Schlafzimmer. Bis zu ihm.

blut

Er saß da und lächelte. Knabberte an seinen Fingernägeln und schloss die Augen.

Endlich war er zuhause. Für immer.

Und niemand konnte ihm das nehmen.

Auch seine Mutter nicht, die es immer versucht hatte.

Dafür hatte er gesorgt, als er plötzlich bei ihr aufgetaucht war. Sie hatte gewusst, was er vorhatte, hatte es immer gewusst und hatte es doch nicht verhindern können.

Törichte Frau.

Endlich wusste er all das wieder und zugleich war es inzwischen vollkommen gleich.

Er war allein.

Und Tom allein kannte die einzige Wahrheit:

Am Ende sind wir alle allein.

Eigene Dämonen

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Ein Jeder hat sie,

ob groß oder klein

Sie sind immer da, denn sie sind dein

Träumst von ihnen mitten in der Nacht

sie halten stets bei dir Wacht

Wie auch immer sie es tun

quälen dich heimlich

und lassen dich kaum ruh´n

Nagen an dir

was auch immer du tust

ob laut oder leise

Selbst wenn du ruhst

Sie gehören zu dir

zu jeder Zeit

machen sie es dir schwer und du sie noch so sehr hasst

Denk daran

ohne sie wär es irgendwie doch zeimlich leer