Wahres Ich

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Stehe mitten auf einem einsamen Weg,

langsam bin ich von Nebel umgeben,

klebrig und kühl,

an diesem Ort, so verlassen und weit wie ein Steg

er berührt mich mit tausend Händen aus Regen.

Schließe die Augen und horche in mich hinein,

nun da ich die innere Stille genieß,

bin für den Moment vollkommen mit mir allein,

an dem Ort wo ich auf mein wahres Ich stieß.

Spüre in mir das reine Leben,

Bin wach und klar wie nie zuvor.

Spanne die Flügel und lasse sie unter meinem Feuer erbeben

und so fährt die Flammensäule brüllend empor.

Bereit die Kraft zu nutzen, die durch meine Adern fließt,

ein Gefühl von dem man sonst oft in Romanen liest.

Es kommt mir vor als müsse diese Glut für andere sichtbar sein,

zwar nicht jede meiner Empfindungen,

aber schon ein leichter Feuerschein,

verborgen hinter dem Rehblick

und doch weder unscheinbar noch winzig klein.

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Ein Kommentar zu „Wahres Ich

    Enibas sagte:
    25. Februar 2018 um 14:25

    Schön 🙂

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