Fantasie

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Jeder hat in seiner Jugend wunderschöne Schlösser und riesige Drachen erstehen lassen, Puppen und Autos erweckt und komplette Welten vor seinen Augen erbaut.

Mit der Zeit jedoch verlieren alle diese Gabe.

Sie werden älter, haben den ersten Freund, finden einen Job, gehen auf Partys, genießen ihre wirkliche Welt und merken gar nicht, wie langsam etwas aus ihrem Leben verschwindet.

Fast alle.

Denn dann sind da noch einige Wenige, die sich diesen winzigen Funken bewahren, ihn nähren und so immer mit dieser anderen Wirklichkeit verbunden sind.

Genau diese geben ihre Fantasie niemals auf, lieben und erleben Abenteuer und Märchen und wissen, dass es das alles wert ist.

Auch wenn in der Schule über sie gelacht, im Büro über sie der Kopf geschüttelt wird und sie auch in späteren Jahren nur ein „Du wieder“ hören und belächelt werden.

Und wofür?

Weil sie wissen, um wie vieles ärmer die Welt ohne eben diese andere Welt wäre.

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Heide – 1. Teil der Geschichte

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Heide

 

Die alte Dame hatte schon immer hier gewohnt.

Nicht weil es ihr gefallen hätte, sondern weil sie, wie ihre gesamte Familie vor ihr, an dieses Haus gebunden war.

Sie lebten hier, kümmerten sich um das Gelände und achteten auf die Geheimnisse des Hauses. Soweit sie ihnen bekannt waren.

Seit Generationen war dies so.

Sicher,  es war normal, das hier auf dem Land die Familien unter sich blieben und auch dem Familienbesitz treu blieben,  aber war es doch etwas ganz anderes. Sie mussten es tun.

Heide lebte seit Jahrzehnten allein in diesem Gemäuer. Ihr Sohn war, sobald er achtzehn wurde, ausgezogen. Um zu studieren und etwas aus seinem Leben zu machen. Doch beide wussten, das es eher eine Flucht vor diesem Ort gewesen war.

Sie konnte es ihm nicht verübeln und doch versetzte es ihr einen Stich.

Hören tat sie von ihm seit langem nichts, wenn man die Karten zu Weihnachten und ihrem Geburtstag außen vor ließ.

Was Heide wirklich verletzte war, dass ihr bewusst war, das sie Ihren Jungen wohl nicht mehr wiedersehen würde. Denn er würde niemals wieder einen Fuß in sein Geburtshaus setzen wenn er nicht gezwungen war und ihr war es nicht möglich zu gehen.Grausam.

So erledigte sie ihre Aufgabe und blieb bei dem alten Haus.

Und sie machte ihre Arbeit gut.

Heide war zwar alt, aber das hinderte sie an so gut wie nichts.

Weder am Pflegen des riesigen wilden Gartens, noch am Fernhalten von Besuchern oder  am Putzen der 2 Zimmer, die sie im Hause nutzte.

Bis zu diesem einen Tag, an dem ihr auf der Treppe schwindelig wurde und sie ins Stolpern geriet.

Ihr war klar, dass sie sich nicht würde fangen können.

Diesmal würde ihre Kraft nicht reichen.

Das Letzte was sie fühlte war Angst.

Gefühlswelten

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Gefühlswelt 1

Beobachte die Umgebung

Fasziniert und abgestoßen

Menschen lachen, weinen, schreien.

Einsam oder gemeinsam.

Wie man sich selber sieht?

Verzerrte Bilder aus Angst vorm wahren sein.

Schaue in den Spiegel und frag mich wer soll ich sein

waechter-der-nacht-5

Rambo – sein Leben mit mir – 1.Teil

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Rambo

Sein Leben mit mir

Ist dies eine weitere Geschichte über einen supertollen, hochbegabten Hund oder eine Kriminalfälle lösende Katze?

NEIN.

Meine Geschichte handelt von meinem Kaninchen. Und das ist in vieler Hinsicht cleverer und liebevoller als so mancher Flohträger.

Denn Rambo macht seinem Namen alle Ehre.

Aufbauen

Wenn ich wiedermal in ein Loch abrutsche, das dem San-Andreas-Graben Konkurrenz machen kann, dann klettert mein Kleiner mir nach, legt sich neben mich und leckt meine Hand und meinen Hals.

Was tausendmal mehr hilft als „lass dich nicht hängen“ oder „mach was dagegen“.

Er weiß was ich brauch, und das gibt er mir auch.

Denn nichts baut mich mehr auf, als mein geliebter Hoppel, der sich auf meine Brust kuschelt und knackert. (Für alle Nicht-Ninianer, das bedeutet, dass er fühlt sich wohl fühlt)

Unser Anfang – Liebe auf den ersten Blick

 

Jeder durfte ein Kaninchen haben, Basti den kleinen Widder Bärchen und ich meinen Schecken Rambo <3. Gleich nach der Abfahrt aus dem Tierheim wurden die beiden Mümmler nach Hause gebracht.

So, und nun ein Tipp an alle für den ersten Tag mit eurem Kaninchen: Hört auf eure Mutter und nehmt ihn nicht mit ins Bett.

Denn da der kleine Herr mal musste, wurde es schnell ungemütlich dort.;-)

Aber seitdem ist er stubenrein ohne Ende

Und das glauben mir die Leute nie, wenn ich erzähle, dass er frei rumrennt, sobald ich daheim bin. Aber so ist es. Er geht aufs „Klo“ wenn er muss.

Soviel zu Haustieren und Sauberkeit. Denn kenne genug, denen „die Katze in die Wanne kackt“, wenn man es mal so drastisch sagen darf.

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Schlaflos (noch Fragment)

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Schlaflos

Wieder eine Nacht ohne Schlaf, seufzte Sandra.

Sie schwang die Beine über die Bettkante und machte sich auf einen weiteren Tag voller Müdigkeit und der Sehnsucht nach Schlaf gefasst.

Nach einer Tasse Kaffee packte sie ihre Sachen, schluckte noch schnell einige Tabletten, um den Tag zu überstehen und verließ die kleine aber ordentliche Wohnung.

Seit Wochen ging das nun schon so. Sie schlief kaum, so gut wie gar nicht, wie müde und kaputt sie auch war. Sandra schleppte sich eigentlich nur noch zur Arbeit.

Und gerade jetzt hatte ihre Abteilung  einen großen Fall, wobei  Rebe, ihr Abteilungsleiter,  ohnehin nur  wirklich große Fälle erhielt.

Doch sie, als kleine Beamte wusste nie wirklich worum es ging. Nicht, dass sie nie versucht hätte dann und wann ein wenig  mehr zu erfahren, aber dazu kam es nie.

Solche Dinge erfuhren nur die hohen der Tiere des Kommissariats.

Verdammt, ständig schweifen meine Gedanken ab, dachte sie.

Wenn das so weitergeht werde ich noch wahnsinnig.

Sie hatte nun wirklich andere Probleme als die Akten im Büro.

Im Auto musste sie sich zusammenreißen um nicht einzuschlafen, da die Tabletten noch nicht richtig wirkten. Sobald die Wirkung eintrat konnte sie sich wieder vollkommen konzentrieren und auch ihrer Arbeit nachgehen. Das wusste sie leider aus Erfahrung.

Das letzte was sie gebrauchen konnte, war ihren Job zu verlieren weil sie einschlief und nichts hinbekam.

Im Kopf fing sie an ihr Tagesprogramm zu sortieren.

Prolog- Geschichte

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Prolog

 

Kleine Orte haben den Ruf, verschworene Gemeinschaften zu sein. Jeder kennt jeden, man kann so gut wie keine Geheimnisse haben und das Leben ist dort in der Regel alles andere als spannend.

Nun, zugegeben, das Meiste davon trifft zu, doch langweilig ganz sicher nicht. Nicht in Bezug auf dieses verschlafene Örtchen. Leider.

Die am meisten vertretene Spezies im Dorfe waren definitiv Kühe. Den zweiten Platz teilten sich Pferde und Schafe. Menschen gab es nicht allzu viele, denn kaum jemand neues zog in die Außenbezirke der Städte. Eingeschworene unter sich.

Die alten Bauernhäuser, genau wie die etwas  neueren Einfamilienhäuser waren schon längst nicht mehr im Stil der neuesten Architektur und passten sich der um sich greifenden Natur an. Gemütliche, teils wilde Gärten und Wälder grenzten aneinander.

In den Abendstunden wirkte hier alles ruhig und verlassen. Die Bewohner gingen früh schlafen, denn am nächsten Morgen rief die Arbeit schon früh.

Da so manches Gebäude leer stand und niemand diese Erbstücke oder zum Verkauf stehenden Immobilien wollte, waren höchstens „Zu verkaufen“-Schilder an den Zäunen zu sehen.

Traurig wirkten dadurch einige Straßen.

Und wirklich, es war kaum zu verstehen, dass so gar kein Interesse bestand.

 Bis auf eines. Ein großes, erst seit kurzem einsames Haus. Die Bewohnerin war eine nette alte Dame mit ihren Hunden gewesen. Klischeehaft hatte sie mit der Meute in dem Gebäude gelebt und  vor einiger Zeit verstorben. Zwar erbte der Sohn laut Gerüchten das Grundstück, doch hatte bislang kein  Nachbarn jemanden gesehen oder auch nur auf einen Anruf Antwort erhalten. Denn da Heide, so der Name der älteren Frau, für den Notfall die Nummer des Sohnes bei ihren Bekannten in der Nachbarschaft hinterlassen hatte, war der Sohn kurz nach deren Sturz auf der Treppe informiert worden.

Und so munkelte man im Ort, das der Sprössling nicht mal am Tod der Mutter Interesse zeigte. Schrecklich.

Die Hunde lebten noch immer auf dem Grundstück und wurden täglich von den Nachbarn gefüttert. Zwar hatte man versucht, sie von dort fortzubringen, doch ließ sich keiner der  fünf anfassen oder dergleichen. Und niemand mochte sich mit den zwei Rottweilern anlegen, weshalb auch die drei Kleinen auf dem langsam verwildernden Hof bleiben durften.

Und dieses Gemäuer ist es, von dem ich erzählen will.

von N.J.

Texte

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Ich werde hier einige meiner Texte schreiben. Nur als Vorwarnung.;-)

Blöde Bemerkungen bitte denken, nicht schreiben.

Danke 🙂