Prolog- Geschichte

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Prolog

 

Kleine Orte haben den Ruf, verschworene Gemeinschaften zu sein. Jeder kennt jeden, man kann so gut wie keine Geheimnisse haben und das Leben ist dort in der Regel alles andere als spannend.

Nun, zugegeben, das Meiste davon trifft zu, doch langweilig ganz sicher nicht. Nicht in Bezug auf dieses verschlafene Örtchen. Leider.

Die am meisten vertretene Spezies im Dorfe waren definitiv Kühe. Den zweiten Platz teilten sich Pferde und Schafe. Menschen gab es nicht allzu viele, denn kaum jemand neues zog in die Außenbezirke der Städte. Eingeschworene unter sich.

Die alten Bauernhäuser, genau wie die etwas  neueren Einfamilienhäuser waren schon längst nicht mehr im Stil der neuesten Architektur und passten sich der um sich greifenden Natur an. Gemütliche, teils wilde Gärten und Wälder grenzten aneinander.

In den Abendstunden wirkte hier alles ruhig und verlassen. Die Bewohner gingen früh schlafen, denn am nächsten Morgen rief die Arbeit schon früh.

Da so manches Gebäude leer stand und niemand diese Erbstücke oder zum Verkauf stehenden Immobilien wollte, waren höchstens „Zu verkaufen“-Schilder an den Zäunen zu sehen.

Traurig wirkten dadurch einige Straßen.

Und wirklich, es war kaum zu verstehen, dass so gar kein Interesse bestand.

 Bis auf eines. Ein großes, erst seit kurzem einsames Haus. Die Bewohnerin war eine nette alte Dame mit ihren Hunden gewesen. Klischeehaft hatte sie mit der Meute in dem Gebäude gelebt und  vor einiger Zeit verstorben. Zwar erbte der Sohn laut Gerüchten das Grundstück, doch hatte bislang kein  Nachbarn jemanden gesehen oder auch nur auf einen Anruf Antwort erhalten. Denn da Heide, so der Name der älteren Frau, für den Notfall die Nummer des Sohnes bei ihren Bekannten in der Nachbarschaft hinterlassen hatte, war der Sohn kurz nach deren Sturz auf der Treppe informiert worden.

Und so munkelte man im Ort, das der Sprössling nicht mal am Tod der Mutter Interesse zeigte. Schrecklich.

Die Hunde lebten noch immer auf dem Grundstück und wurden täglich von den Nachbarn gefüttert. Zwar hatte man versucht, sie von dort fortzubringen, doch ließ sich keiner der  fünf anfassen oder dergleichen. Und niemand mochte sich mit den zwei Rottweilern anlegen, weshalb auch die drei Kleinen auf dem langsam verwildernden Hof bleiben durften.

Und dieses Gemäuer ist es, von dem ich erzählen will.

von N.J.

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Texte

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Ich werde hier einige meiner Texte schreiben. Nur als Vorwarnung.;-)

Blöde Bemerkungen bitte denken, nicht schreiben.

Danke 🙂

1.Beitrag: Hey ho

Kurzmitteilung Gepostet am

Hallo ihr Lieben,

soo nun ist es soweit. Nach langem hin und her überlegen hab ich mich entschieden doch einen Blog zu machen.

Daher könnt ihr nun, wenn ihr denn wollt 😉 meine Texte und mehr hier lesen.

Über Rückmeldungen freu ich mich natürlich.

Bis dahin

Trinkt aus Piraten..

Hello world!

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